Hemisphärenausgleich 

 


Das menschliche Gehirn hat eine rechte und eine linke Gehirnhemisphäre, die sich durch wesentliche Funktionen unterscheiden.

Die rechte Hemisphäre steuert die Funktionen der linken Körperseite und ist für das räumliche Vorstellungsvermögen und das Musikverständnis zuständig.
Die linke Hemisphäre ist für die Funktionen der rechten Körperseite zuständig, die sprachlichen, arithmetischen und begrifflichen Funktionen entwickeln sich in dieser Gehirnhälfte.

Erst die synchrone Zusammenarbeit beider Hemisphären ermöglicht es, neue geistige Potentiale zu erschließen.

Je besser die beiden Gehirnhälften zusammenarbeiten (Gefühl und Verstand) und je breiter der Balken zwischen rechter und linker Hemisphäre ausgebildet ist, umso flexibler, feiner und schneller kann das Gehirn arbeiten und desto feiner, flexibler und schneller werden die Bewegungen Muskeln/Muskelgruppen) gesteuert. Die rechte Hemisphäre, die parallel, bildhaft, emotional, unkoordiniert und ungebremst sehr viele Informationen aufnehmen kann, führt erst in synchroner Zusammenarbeit mit der linken Hemisphäre, (die strukturiert, analysiert, auswählt und kombiniert), zur Fähigkeit der ganzheitlichen Erfassung und Analyse von Informationen und somit zur Entwicklung einer übergeordneten Betrachtungsweise von Sachverhalten. Mit Hilfe einer Elektrodenkappe mit 20 Elektroden und entsprechender Computersoftware kann die Verteilung der Gehirnwellen auf die unterschiedlichen Bereiche des Gehirns auf einem Monitor farbig dargestellt werden.

Unser Gehirn befindet sich - entsprechend seinem gegenwärtigen Bewusstseinszustand - auf einem bestimmten Schwingungsniveau. Diese Schwingungen stellen gewissermaßen die Frequenz unserer Gehirnaktivität dar.

Beta- und Alpha-Wellen finden wir vorwiegend in der linken Hemisphäre, Theta- und Delta-Wellen eher in der rechten Hemisphäre.

Ein wesentliches Ziel der regelmäßigen meditativen Anwendung mit audiovisueller Stimulation darin, die Gehirnfrequenzen langfristig und tendenziell zu senken und auszugleichen. Die Lösung von physischen Blockaden setzt hinreichend niedrige Gehirnfrequenzen voraus, wie verschiedene Untersuchungen zeigen.

Mit Hilfe von Audiovisueller Stimulation kann das Gehirn trainiert werden, ein ausgewogenes Gehirnwellenmuster selbst zu erzeugen und im Alltag aufrechtzuerhalten.

Diese meditative Entwicklung kann graphisch wie folgt dargestellt werden:
Die Differenz zwischen der „A“- und der „B“- Amplitude indiziert eine Übungsphase, die durch Meditation oder durch Anwendung einer audiovisuellen Stimulation erreicht werden kann.

Werden die Übungsphasen in nicht zu weit auseinander liegenden Zeitabschnitten durchgeführt (z. B. einmal täglich zur selben Zeit), findet ein mehr oder weniger kontinuierliches Absinken der Durchschnittsfrequenzen statt. Dadurch wird eine meditative Weiterentwicklung möglich.

Bewusstseinszustände, die am Übungsbeginn nicht einmal während den tiefsten Übungsabschnitten erreicht wurden, können nach Verlauf vieler Übungen auch im Alltag erlebt werden. Gleichzeitig werden die einzelnen Übungsphasen tiefer. (Die parallele Aktivierung von Beta-Wellen im Alltag, auch nach längerer Übungsdauer, kann in dieser Grafik nicht berücksichtigt werden.)

[Vergleiche dazu EEG-Profil: "optimale Verteilung".]
 
Etwa 70 bis 80 Prozent der Anwender bestätigen eine markante Wirksamkeit und eine Verbesserung der mentalen Fähigkeiten.